Pferdeosteopathie - was ist das?
Blockaden bei Gelenken oder steife Muskulatur verursachen Bewegungseinschränkungen, die zu Lahmheiten, Taktunreinheiten, Unfähigkeit von Biegung und Stellung und somit zu Widersetzlichkeit beim reiten führen können. Das Ziel einer osteopathischen Behandlung ist ein Mobilitätsgewinn, das heißt ein Wiedererlangen der natürlichen Bewegung bzw. der vollen Bewegungsamplitude.
Jede Behandlung beginnt zunächst damit, dass ich mir einen Eindruck von der Beweglichkeit des Pferdes mache, durch Beobachten in der Bewegung und Ertasten der Strukturen. Nach einer gründlichen Bestandsaufnahme entscheide ich, welche Techniken ich anwende.
Manipulation bedeutet die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken mit Hilfe der Hand. Dafür brauche ich Sensibilität sowie genaue Kenntnisse der Anatomie und Funktion des Körpers. Dieses Lösen wird als Impuls verstanden, der dem Körper hilft, seine Selbstheilungskräfte in Gang zu bringen.
Die Vorstellung ich würde etwas „einrenken“ ist falsch, ich löse fest sitzende Strukturen.